Flutkatastrophe: Gauselmann versorgt Haushalte mit Strom

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Das Gauselmann Notstromaggregat versorgt 15 Haushalte in Wisskirchen mit Strom.

11.08.2021 Espelkamp | Gesellschaft

Flutkatastrophe: Gauselmann versorgt Haushalte mit Strom

Notstromaggregat stellt Energieversorgung von 15 Häusern sicher

Mehrere Tage sind die Menschen in Wisskirchen (Stadtteil von Euskirchen) nach der Flutkatastrophe Mitte Juli ohne Strom gewesen. Erst ein Notstromaggregat der Gauselmann Gruppe hat dafür gesorgt, dass 15 Haushalte wieder mit Energie versorgt werden. Die Dankbarkeit der Menschen vor Ort war enorm.

Über das Ausmaß der Zerstörung kann Dirk Beste auch Tage später nur den Kopf schütteln. „Als Feuerwehrmann habe ich ja auch schon viel gesehen, aber das übersteigt jegliches Vorstellungsvermögen“, erzählt der Brandschutzbeauftragte der Gauselmann Gruppe, der auch Zugführer bei der Feuerwehr Espelkamp ist. „Die Menschen hier haben oft um Leib und Leben gefürchtet.“

Nachdem sich die Flutkatastrophe vor einigen Wochen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete, war zunächst befürchtet worden, dass auch ein Tochterunternehmen der Gauselmann Gruppe, die GeWeTe Geldwechsel- & Sicherheitstechnik GmbH in Mechernich, von den Schäden durch die Wassermassen betroffen sein könnte. Deshalb machten sich Dirk Beste und Robert Sievers (Merkur Immobilien) unmittelbar am nächsten Tag auf den Weg von Espelkamp ins betroffene Katastrophengebiet. Der Plan: Ein Notstromaggregat der Gauselmann Gruppe sollte als Vorsichtsmaßnahme zur GeWeTe gebracht werden, um den Kolleginnen und Kollegen damit bei Bedarf zu helfen. Über das Wochenende stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht mehr nötig war – und so nahm man Kontakt zu örtlichen Hilfsorganisationen auf, um das Gerät den Menschen vor Ort zur Verfügung zu stellen.

Die Feuerwehr im benachbarten Wisskirchen zeigte sich hocherfreut und nahm das Angebot gerne an. Schließlich gab es im Ort auch mehrere Tage nach Ausbruch des Starkregens immer noch Menschen ohne Stromversorgung. Gesagt, getan: Das Notstromaggregat wurde kurzerhand in einer betroffenen Siedlung angeschlossen und versorgt seitdem 15 Haushalte zuverlässig mit Strom. „Die Dankbarkeit der Menschen, wenn man ihnen das Kabel durch das Fenster gereicht hat, werde ich nicht vergessen“, berichtet Dirk Beste.

Kein Wunder: Schon wenige Stunden ohne Strom sorgen bereits dafür, dass der gewohnte Alltag zusammenbricht – kein elektrisches Licht, kein funktionierender Kühlschrank, kein Wasserkocher, um beispielsweise Babynahrung zuzubereiten. Umso erleichterter waren die Menschen, dass aufgrund des Gauselmann-Notstromaggregats zumindest im begrenzten Bereich wieder ein Stück Normalität zurückkehren konnte.

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