25.08.2008

Gauselmann Gruppe unterstützt Flipper-Profi auf seinem Weg zur Weltspitze

Peter Scheldt - der Meister der Flipper

Volle Konzentration, ein gutes Reaktionsvermögen und ein Gefühl für die Kugel – das sind nur drei Eigenschaften, die Peter Scheldt auszeichnen. Der 37-Jährige aus Amöneburg ist nämlich nicht nur erfolgreicher Flipper-Spieler, sondern der amtierende deutsche Flipperliga-Meister. Vor kurzem spielte er im dänischen Kolding noch bei der Europameisterschaft und natürlich war er auch mit dabei, als sich die Welt-Elite der Flipperspieler zur Weltmeisterschaft in Las Vegas traf. Und seitdem Peter Scheldt immer die Kugel „im Spiel hält“, steht er auch im engen Dialog mit der adp Gauselmann GmbH. Schließlich ist das Tochterunternehmen der ostwestfälischen Gauselmann Gruppe nicht nur Generalimporteur von Flippern, sondern die Spielemacher unterstützen den Amöneburger auch ideell und finanziell.

„Flippern ist für mich ein Sport!“

„Flippern ist für mich ein Sport“, so Peter Scheldt. Und wenn er vom Flippern redet, dann kommt der Flipper-Fan, der als Polizist arbeitet, ins Schwärmen. Schließlich haben ihn Flipper schon in seiner Kindheit fasziniert. Erst als er 2005 nach Amöneburg zog, erfüllte sich der 37-Jährige einen Traum. Er kaufte sich seinen ersten Flipper. Mittlerweile nennt er fünf Flipper sein „Eigen“ in seinem „Flipper-Reich“. Zwar nimmt Peter Scheldt erst seit knapp 20 Monaten an Turnieren teil, doch diese Zeit ist von Erfolg geprägt. 2007 wurde der Amöneburger in Chicago Mannschaftsweltmeister und bei der offenen britischen Meisterschaft holte er mit dem deutschen Team den Sieg. Und während er deutschlandweit auf Platz 3 zu finden ist, liegt er in der Weltrangliste auf Nummer 59.

Und wenn er gefragt wird, was sein Erfolgsgeheimnis sei, dann sagt der Flipper-Experte: „Man muss genau wissen, nach welchem System ein Flipper, z. B. „Indiana Jones“, „Pirates Of The Caribbean“, „Spiderman“ oder „Wheel of Fortune“, gespielt wird. Man taucht bei jedem Flipper immer wieder in eine neue andere Welt ein und das fasziniert und begeistert“, so der Pinball-Profi.

Unter die besten 32 Spieler bei der Weltmeisterschaft

Mit seinem 59. Rang der Weltrangliste ging ein großer Traum von Peter Scheldt in Erfüllung, denn diese Position ermöglichte ihm die Teilnahme an der Weltmeisterschaft und eine Reise in die USA - dem Mutterland der Flipper. Als er sich auf den Weg nach Las Vegas machte, da wollte er es unter die besten 32 Spieler schaffen. Aber leider war ihm das Glück nicht ganz hold. „Die Konkurrenz war einfach zu groß“, resümiert der 37-Jährige. Insgesamt waren 64 Spieler aus elf Nationen, darunter die Schweiz, Japan, Polen, Schweden, Holland und die USA gekommen, um den neuen Weltmeister am Flipper zu ermitteln. Gespielt wurden acht Runden, In jeder Runde trafen jeweils vier Spieler aufeinander, insgesamt gab es dabei 21 Punkte zu holen.

Die 32 Flipperer mit den besten Ergebnissen qualifizierten sich dann für die Play-Off-Runde, erzählt Peter Scheldt. Nach dem ersten Spieltag lag der 37-Jährige auf dem 31. Platz und besiegte dabei zwei Mal sogar den „Player of the year 2007“ Mats Runsten aus Schweden, der auf der Weltrangliste die Nummer 5 belegt. „Und diese Siege trotz der Zeitverschiebung, mit der ich noch zu kämpfen hatte, das war schon ein toller Erfolg“, freute sich der Polizist. Doch der zweite Tag verlief nicht mehr so erfolgreich, denn „schon in Runde sieben bemerkte ich, dass mein Spiel nicht mehr so rund lief. Ein einziges, schlechtes Spiel führte dann zum Absturz“, berichtet der Familienvater.

Treffen mit Gary Stern

Aber mit seinem 51. Platz ist er dennoch sehr zufrieden, schließlich „war das Turnierniveau extrem hoch, die Spieler alle sehr gut und die Ergebnisse lagen immer sehr knapp beieinander. Aber“, so resümiert der Amöneburger, „ich habe gemerkt, dass ich auch gut in der Weltspitze mithalten kann. Mir fehlt noch die Erfahrung und außerdem spiele ich ja erst seit knapp 20 Monaten Turniere.“

Doch es wurde während der Weltmeisterschaft in den USA nicht nur geflippert. Schließlich stand auch der Besuch des Unternehmens Stern Pinball auf dem Programm. Dort traf er nicht nur den Unternehmer Gary Stern persönlich, sondern auch den Softwareentwickler Lyman Sheats, der u.a. die Software für den Flipper „Spiderman“ geschrieben hat.

Das nächste Ziel im Visier

Zu Hause in Amöneburg wieder steht natürlich die Familie von Peter Scheldt im Mittelpunkt. Doch das nächste Ziel hat der „Meister der Flipper“ schon wieder im Visier: Bei den britischen Pinball-Meisterschaften, der UK Pinball Show 2008 vom 29. bis 31. August im Wicksteed Park in Kettering, Northamptonshire, will er mit seiner Mannschaft den Titel verteidigen und im Einzelwettbewerb natürlich möglichst weit vorne landen.

Peter Scheldt und Garry Stern1

In Las Vegas traf Peter Scheldt Gary Stern.

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Die besten Flipper-Profis trafen sich zur Weltmeisterschaft in Las Vegas.

Flipper-Profi Peter Scheldt in Las Vegas

25.08.2008

Die besten Flipper-Profis trafen sich zur Weltmeisterschaft in Las Vegas.

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